Chronik MSC Gerstetten 

Gegründet wurde der der Motorsportclub Gerstetten unter der Federführung von Josef Merz 1954. Franz Schoppek war der erste Vorstand des Vereins. Nach einer Geschicklichkeitsfahrt wurde 1955 die erste Geländefahrt in Gerstetten veranstaltet. Im Januar 1958 erfolgte die Anerkennung als eigenständiger ADAC Ortsclub bis dahin war der Verein eine Untergruppe des Ortsclub Heidenheim und das Vereinsheim konnte zum Jahresende eingeweiht werden.

1960 wurde das erste Moto Cross am Sontberger Weg veranstaltet. Bereits 1963 genehmigte die damalige OMK einen Deutschen Meisterschaftslauf im Moto Cross in Gerstetten.

Für die Früherziehung im Straßenverkehr wurde 1972 das erste Jugend-Fahrrad-Turnier für die Schüler der Gerstetter Schule  veranstaltet.

Zu den Moto Cross-Rennen gab es immer wieder auch Geländefahrten in Gerstetten, das in den 70- er Jahren eine Hochburg war. 1975 gab es mit der „Schweren Schwäbischen Geländefahrt“ einen Deutschen Meisterschaftslauf.

Die Moto Cross-Strecke wurde 1977 total umgebaut. Ging es bis dahin Rechtsherum, mit Start und Ziel beim Clubhaus, wurde ab 1978 gegenüber, auf dem Kahberg gestartet und es wurde Linksherum gefahren.

1979 dann das 25-jährige Vereinsjubiläum mit großem Festzelt, mit Künstlern von Funk und Fernsehen und einem großen Festumzug.

Ein Weltmeisterschaftslauf sollte in Gerstetten stattfinden. Um dies von der Obersten Motorradsport-Kommission genehmigt zu bekommen, musste noch ein so genanntes „Start- und Zielhaus“ gebaut werden. Hier sollte die Zeitnahme, der Streckensprecher und die Jury untergebracht werden. 1980 ist dann dieses Gebäude auf dem Kahberg errichtet worden. 1981 war der erste Moto-Cross Weltmeisterschaftslauf in Gerstetten. Über 15 000 Zuschauer sahen dieses Spektakel in der Seitenwagenklasse auf einer der schönsten Strecken Deutschlands.                                                                     

1983 gab es ADAC Jugendtrail auf dem Gelände rund ums Clubhaus und im selben Jahr wurde eine Jugendgruppe ins Leben gerufen. Dem Boom der damaligen Zeit folgend, organisierten die Verantwortlichen 1984 ein BMX-Rennen und 1985 eine Fahrrad- Gelände-Fahrt.

Nach etlichen Moto Cross-DM-Läufen fand 1989 der zweite Weltmeisterschaftlauf, diesmal in der Klasse 125ccm, statt. Bereits 4 Jahre später die dritte WM in Gerstetten (125ccm).

Auch in der MSC-Jugend ging es stetig weiter. 1993 wurden zwei Karts angeschafft und die gegründete Kartgruppe beteiligte sich an verschiedenen Kartslaloms mit zahlreichen Erfolgen. 1994 der erste Kartslalom des MSC, damals noch auf dem Iveco-Gelände in Ulm. Im selben Jahr dann die 40-Jahr Feier des Vereins.

1996 fand das erste Mountain-Bike-Rennen am Sontberger Weg statt und 1997  der vierte Moto Cross- WM-Lauf, wieder in der Klasse 125ccm.

1999 der erste 125 ccm Moto Cross-Europameisterschaftslauf.

Dem großen Zuspruch folgend, wurde im Jahr 2000 das erste Kart-Rundstrecken-Rennen des MSC Gerstetten auf der Breitwangbahn in Bopfingen durchgeführt.

Auch im Enduro-Sport, früher hieß es Geländesport, stieg der MSC wieder ein. 2001 fand das 1. Gerstetter ADAC Enduro auf der verlängerten Moto Cross-Strecke statt.

Im Jahr 2003 wieder etwas Neues: Auf dem Flugplatz Aalen-Elchingen ein Super Moto-Lauf, dem Endlauf zur Deutschen Meisterschaft.  

Mit einem Festakt wurde am 4. September 2004 das 50-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Und am Tag darauf, also am 5. September, gab es aus Anlass des 50-jährigen Bestehens einen Oldtimerkorso durch Gerstetten.